Produktionen 2007 - 2014

 

 

H zwei O

Kostbarkeiten aus Barock und Moderne
Werke von William Brooks, Georg Friedrich Händel und Peter Motzkus (UA)
mit Solisten des Dresdner Barockorchesters

 

Musik der Gegenwart trifft auf die des 17. und 18. Jahrhunderts.
Erstmalig werden Sänger von AuditivVokal mit Solisten des Dresdner Barockorchesters zusammen musizieren. Einem Kabarett wird es nicht
ähneln, doch dann und wann wird es die Mundwinkel schon nach oben ziehen.

Vielleicht wenn die Musiker miteinander agieren, die Bässe hoch der Sopran tief
singt, die Singweisen verzerrt oder Akkorde harmonisch anders weitergeführt

werden als erwartet. Einfach, wenn alles anders ist als gewöhnlich.

Juni 2014

 

 

Dresdner Anatomie

Beim Festival zum 250. Jubiläum der Hochschule für Bildende Künste Dresden in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden

Uraufführungen von Amir Shpilman, Lorenz Grau, Richard Röbel, Faidra Chafta - Douka und Deok-Vin Lee

 

Was interessiert uns, wenn wir in die 250jährige Geschichte der Hochschule schauen? Wozu hat dieser Blick zurück uns in Hinblick auf aktuelle Haltungen, Fragen und künstlerische Praktiken angeregt? Die Sujets sind ebenso unterschiedlich wie die Aufführungsformen, die wir gefunden haben.

Kompositorische Annäherungen und szenische Raumerfindungen, situative Performances sowie ein installatives Konzert, inspiriert durch Sammlungsstücke aus dem umfangreichen Archiv der Hochschule und deren anatomischer Sammlung, bilden den vorläufigen Abschluss eines gemeinsamen künstlerischen und konzeptionellen Prozesses.

Mai 2014

 

 

 

Was bleibt...von Mauern und Menschen

Eröffnungskonzert der Reihe "Einstürzende Mauern" von KlangNetz Dresden

 

Werke von Reiner Bredemeyer (Uraufführung posthum), Georg Friedrich Haas, Samir Odeh-Tamimi, Gerhard Stäbler und Marc Yeats (Uraufführung)

 

AUDITIVVOKAL DRESDEN sprengt zum Auftakt der Konzertreihe Einstürzende Mauern den Rahmen, kreiert eine faszinierende deutsch-deutsche Klanggeschichte und erkundet musikalisch aufwühlende Grenzfälle im Überall. Verschiedene Perspektiven auf menschliche Grenzen eröffnen dem Publikum neue Blickbeziehungen. Was bleibt? Begegnung überwindet Trennung. Musik überwindet Grenzen.

Februar 2014

 

 

Hörst Du? Tanz!

in Zusammenarbeit mit TanzNetz Dresden

 

Tanzen mit einem Sänger auf der Schulter, singen mit einem fremden Zeh im Ohr: Tänzer und Choreographen treffen mit Mitgliedern des jungen Vokalensembles Auditiv Vokal zusammen. Wir haben uns schon immer gefragt, warum es nicht häufiger explizite Verbindungen von Gesang und Tanz gibt - obwohl das doch die beiden Künste sind, die beide allein mit dem Körper arbeiten... Probieren wir es also aus! Unsere Spielwiese ist zum Auftakt der Große Saal des Deutschen Hygienemuseums. Gezeigt werden zeitgenössische Kompositionen, Improvisationen und gemeinsam neu kreierte Stücke. Freut Euch auf unbekannte Höhen und Weiten von Klang, Bewegung und Raum!

Februar 2014

 

 

Neue Dresdner Vokalschule

Eröffnungskonzert der neuen Konzertreihe

Werke von Martin Wistinghausen, Friedrich Schenker, Steffen Schleiermacher, Carola Bauckholt, Luigi Nono, Georges Aperghis

als Gast: Sarah Maria Sun, Neue Vocalsolisten Stuttgart

 

Die Konzertreihe „Neue Dresdner Vokalschule“ widmet sich

besonders der Klangsuche mit dem menschlichsten all

er Instrumente, der Stimme, und bringt außerdem die Lehre und Vermittlung

neuester Vokaltechniken. Die Vokalschule sieht sich in enger Zusammenarbeit mit Komponisten als lebendiges Instrument, um bereits vorhandene, komplexe und avancierte Werke und ebenso neu entstehende Kompositionen aufzuführen. Eine Schule lebt von

Vorbildern und Vordenkern, vielfach auch vom Austausch und Dialog:

So hat AUDITIVVOKAL im ersten Konzert dieser Reihe die renommierte Sopranistin Sarah Maria Sun (Neue Vocalsolisten Stuttgart) eingeladen.

Juli 2013

 

 

Glogauer Lieder heute

Alte und Neue Musik im Dialog

Uraufführungen von Nicolaus Richter de Vroe, Annette Schlünz, Wilfried Krätzschmar und Cezary Duchnowksi in Gegenüberstellung zu Werken aus dem Glogauer Liederbuch

Im Auftrag der Sächsischen Akademie der Künste

mit Claudia Buder, Akkordeon

 

Mit Werken aus dem Glogauer Liederbuch steht eine der berühmtesten Liedsammlungen des Spätmittelalters auf dem Programm. Teile aus dieser zwischen 1477 und 1488 im schlesischen Glogau entstandenen Sammlung werden von namhaften polnischen und deutschen Komponisten der Gegenwart reflektiert, die mit Elementen der Verfremdung, des Respekts oder der bewussten Überpointierung direkte Bezüge zu dem spätmittelalterlichen Liederbuch herstellen. Alte Musik wird so zum Impuls für originelle Werkkonzeptionen von heute. Die von der Sächsischen Akademie der Künste

angeregten Kompositionen wurden 2012 in der Leopoldina Wrocław uraufgeführt.

 

 

ENKOMIKOS

Szenisches Jubiläumskonzert 5 Jahre AuditivVokal Dresden

 

Ich selbst habe in meinen Erörterungen über Kunst immer klar gemacht, dass ich das Lachen den Tränen vorziehe.                                                                            John Cage

 

Das Lachen entzieht sicher aller Ordnung: unverhofft bricht es aus, ungebändigt, befreiend, Chaos stiftend, erfrischend - als Ausdruck des Lebendigen schlechthin. Dass auch zeitgenössische Musik jede Menge Humor auf die Bühne bringen kann, zeigt das neue Programm, mit welchem das Ensemble AUDITIVVOKAL sein fünfjähriges Bestehen feiert. Dabei wird die Bedeutung des Wortes Komik wörtlich genommen: Mit einem musikalischen Enkomikos - in altgriechischer Übersetzung Festumzug. Die Werke erschüttern auf subtile Weise, in schillernden Fantasiebildern und mit kabarettistischen Szenen das Zwerchfell.

Oktober 2012

 

 

Binationales Gesprächskonzert

mit Werken von Manos Tsangaris und Sergej Newski

Im Auftrag der Sächsischen Akademie der Künste

 

In der erfolgreichen Reihe der „Binationalen Gesprächskonzerte“ wird erstmals das Blockhaus, der Sitz der Sächsischen Akademie der Künste, in unterschiedlichsten Räumen bespielt, denn die aufgeführten Miniaturen von Manos Tsangaris verstehen sich als mobiles „Stationentheater“, das die Zuhörenden durch das ganze Haus wandern
lässt. Mit Sergej Newski wird einer der interessantesten russischen Komponisten der jüngeren Generation vorgestellt.

November 2011

 

 

Kulturelle Dialoge: "Zelte"

Musiktheaterminiaturen von Manos Tsangaris und Gespräch mit dem Schriftsteller und Orientalisten Navid Kermani

Im Auftrag der Akademie der Künste Berlin

 

Theater für Einzelne, das szenische Geschehen vis-à-vis zum Betrachter, Größenverhältnisse, die auf den Kopf gestellt scheinen – in der Kunstwelt des Komponisten, Musikers und Autors Manos Tsangaris nimmt das Ver-Wunderbare Gestalt an. Der Spezialist für Neues Musiktheater in der Nachfolge von Mauricio Kagel überrascht das Publikum seit Jahren mit stets ungewöhnlichen Erfindungen, die den Rezipienten in den Mittelpunkt rücken. Er nennt sein Verfahren „Szenische Anthropologie“ (skené: griechisch für Zelt, später auch für Laube, Hütte, Bühne).

Das Gespräch mit seinem Kölner Nachbarn, dem Schriftsteller und Orientalisten Navid Kermani, greift die Zelt-Metapher auf und führt ein weiteres Wort ein: Name. Kermanis neuer Roman trägt den Titel „Dein Name“. Die Lesestationen im performativen Teil des Abends bieten erste Proben aus dem Buch, das im September erscheint. Sie sind Element der im Haus verteilten Szenen (Zelte) von Tsangaris’ Stationentheater mit dem Ensemble AuditivVokal Dresden, bei dem jeder nach eigenem Gutdünken von Zelt zu Zelt wandert.

Mai 2011

 

 

Licht-Risse

Werke von Hildegard von Bingen, Michael Edward Edgerton (Anaphora), Josquin Desprez (Missa da pacem) und Péter Köszeghy (UA von ZEN-Gesänge)

mit Almut Kühne, Sopran und Helge Leiberg (Live-Overheadpainting)

 

Ein Vocal Update 2.0 ist nun für jeden in der neuen Premiere „Licht Risse“ erhältlich – fünf Sänger und eine Sängerin präsentieren ein abwechslungs- und farbenreiches Spektrum an modernstem vokalem interkulturellem Hightech. Die Uraufführung der „ZEN-Gesänge“ Péter Köszeghys begegnen der „Missa da pacem“ Josquin Desprez´ und die Klangforschungsetüde „Anaphora“ von Michael Edward Edgerton findet ein Pendant in Hildegard von Bingens Gesängen. Mit dem Maler Helge Leiberg werden visuelle Umrisse erschaffen, die für einen zusätzlichen zeitgemäßen Licht- und Sichtgenuss sorgen.

April 2011

 

 

 

Und ich springe in jede Gestalt

Musiktheaterminiaturen

Werke von Gerald Eckert, Andre Serre-Milan, Orlando di Lasso, Georges Aperghis, Karlheinz Stockkausen, Paul Barker, Peter Eötvös, Régis Campo

 

In Zusammenarbeit mit der Regisseurin Sylvia Freitag hat AUDITIVVOKAL ein Programm entwickelt, das zeigt, wie andersartig und aufregend experimentelles Musiktheater sein kann. Und ich springe in jede Gestalt ist eine laufende Produktion von AUDITIVVOKAL, die im Juli 2010 seine erfolgreiche Premiere im Leonhardi-Museum Dresden hatte und seitdem bisher beim MeetingPoint Messiaen Görlitz, dem Weltecho Chemnitz, bei der Pyramidale Berlin sowie beim Konzertwinter Passau das Publikum wie die Fachwelt begeistert hat.
Juli 2010

 

 

400 Jahre Paul Fleming

Neue Vokalmusik zum Geburtstag des sächsischen Dichters. Uraufführungen von Friedrich Goldmann, Friedrich Schenker, Carsten Hennig

Im Auftrag der Sächsischen Akademie der Künste.

2010

 

 

Liebe und Animalisches

Neue Vokalmusik a cappella von Carola Bauckholt,

in Bezug zu Adriano Banchieris: Festino nella sera giovedi grasso avanti cena
2009

 

 

              / Ge /
/su/al/do/      /gen/wart/

Neue Vokalmusik a cappella von Salvatore Sciarrino, Isabel Mundry,

in Gegenüberstellung zu Madrigalen von Carlo Gesualdo di Venosa

2008
 

Ligeti-Gedenkkonzert

Zum 1. Todestag des Komponisten

Aventures, Nouvelles Aventures, Poeme symphonique, Der Sommer

2007