
Olaf Katzer
Ich bin sind dankbar für den überwältigenden Zuspruch und die intensive, offene Atmosphäre beim AuditivVokal - „Sound of Spirit“-Gastkonzert in der Unterkirche der Frauenkirche Dresden.
Zwei eindrucksvolle Uraufführungen von Amir Shpilman und Albert Breier, dazu Werke u. a. von Johannes Ockeghem, Helmut Lachenmann, Mark Andre und Hans Zender.
Ein Abend zwischen alter Meisterschaft und radikaler Gegenwart.
✨ THE SOUND OF SPIRIT ✨
Was für ein Abend.
What an evening.
Ich bin dankbar für den überwältigenden Zuspruch und die intensive, offene Atmosphäre bei unserem „Sound of Spirit“-Gastkonzert in der Unterkirche der Frauenkirche Dresden.
Nearly sold out – 90 minutes of shared listening, silence and sound.
Zwei eindrucksvolle Uraufführungen von Amir Shpilman und Albert Breier, dazu Werke u. a. von Johannes Ockeghem, Helmut Lachenmann, Mark Andre und Hans Zender –
16 solo voices a cappella, at the edge of the audible.
Ein Abend zwischen alter Meisterschaft und radikaler Gegenwart.
Between silence and sound.
Between spirituality and now.
🎥 Coming soon:
Konzertausschnitte hier als Reels und auf YouTube.
Many thanks to @slub_dresden for the recording!
Danke an alle, die diesen Moment mit uns geteilt haben –
@Zenderstiftung @ostsaechsischesparkassedresden @hfm_dresden , unseren Freundeskreis
und natürlich an die Frauenkirche Dresden.
📸 Fotos: Uwe Winkler / @doc_winkler_photography
#TheSoundOfSpirit #AuditivVokalDresden #FrauenkircheDresden
#NewMusic #acappella

News
„Chormusik kann zu einer relevanten, sinnvollen und ästhetischen Bildung beitragen, wenn sie sich vollumfänglich mit den wissenschaftlich-künstlerischen Erkenntnissen der Zeit bewegt und aus sich heraus erneuert."
Olaf Katzer is a versatile conductor and the founder and artistic director of the ensemble AuditivVokal Dresden. The focal point of his artistic work revolves around questions concerning a new condition humana – the significance of humanity, empathy, community, responsibility, and dignity in the face of new technological, societal, scientific, and ecological developments. Motivated by this drive, Olaf Katzer has developed a new choral aesthetic.
Born in 1980 in the Rhineland, Olaf Katzer studied in Munich, Weimar, and Dresden. In 2007, he founded the ensemble AuditivVokal in Dresden, and since then, he has realized over 250 premieres and first performances, 30 original productions, international guest appearances at numerous festivals, and several CD and radio recordings.
Through collaborations and transdisciplinary exchanges with visual artists, philosophers, psychologists, and educators, numerous new analog and digital art forms have been developed collectively, consistently injecting fresh and sustainable impulses into the vocal art scene. Olaf Katzer collaborates with significant composers worldwide and supports the young generation of composers by providing them with opportunities for extended direct collaboration with AuditivVokal.
In addition to his role as the artistic director of AuditivVokal Dresden, Olaf Katzer has worked with the RIAS Chamber Choir, the SWR Vocal Ensemble Stuttgart, the Dresden Chamber Choir, and the MDR Radio Choir. Recognizing his artistic contributions, Olaf Katzer has been honored with the Sponsorship Award from the City of Dresden (2019), the Arras Prize (2020), and the Gustav Wohlgemuth Plaque from the Saxon Choir Association (2022).
Olaf Katzer teaches choral conducting as a professor at the University of Music Dresden and imparts his knowledge to the younger generation through workshops and masterclasses worldwide.
In November 2023, Olaf Katzer was awarded the SaxonTeaching Prize, which is awarded every two years, in recognition of histeaching.
Olaf Katzer setzt in seiner künstlerischen Arbeit neue Akzente für eine metamoderne Musizierpraxis. Dabei setzt er sich schwerpunktmäßig mit Fragen nach einer neuen conditio humana auseinander – dem Stellenwert von Menschlichkeit, Empathie, Gemeinschaft, Verantwortung und Würde im Kontext technologischer, gesellschaftlicher, wissenschaftlicher und ökologischer Entwicklungen.
Zentrum seines heutigen künstlerischen Wirkens ist die Arbeit mit dem Ensemble AuditivVokal Dresden, das er 2007 gründete. Über 300 Uraufführungen, 30 Eigenproduktionen, internationale Gastspiele bei zahlreichen Festivals sowie diverse CD- und Rundfunkaufnahmen zeugen von der Vielfalt seines Schaffens. In Kooperationen und transdisziplinärem Austausch mit bildenden Künstlern, Philosophen, Psychologen und Pädagogen wurden zahlreiche neue Kunstformate entwickelt, die der Vokalkunstszene immer wieder neue und nachhaltige Impulse verleihen. Olaf Katzer arbeitet mit bedeutenden Komponisten weltweit zusammen – darunter Helmut Lachenmann, Reiko Füting, Sergej Newski und Vladimir Rannev. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die intensive Auseinandersetzung mit dem Schaffen ostdeutscher Komponisten wie Paul-Heinz Dittrich, Georg Katzer, Reiner Bredemeyer, Christian Münch, Friedrich Goldmann und Friedrich Schenker, deren Werke er in zahlreichen posthumen Uraufführungen neu erschlossen hat. Zugleich fördert Katzer die junge Komponistengeneration durch langfristige Kooperationen mit AuditivVokal Dresden – insbesondere mit Richard Röbel, Alberto Arroyo, Amir Shpilman und Eloain Lovis Hübner.
Neben seiner Tätigkeit als künstlerischer Leiter von AuditivVokal Dresden arbeitet Olaf Katzer regelmäßig mit dem RIAS Kammerchor Berlin (u. a. Uraufführungen von ClaudeVivier und gamut.inc an der Deutschen Oper Berlin, sowie Einstudierungen von Berio, Hartmann, Ligeti). Mit dem Dresdner Kammerchor arbeitete Olaf Katzer von 2008 - 2014 als Dirigent und leitete neben eigenen Konzertproduktionen Einstudierungen für Christopher Hogwood, Vaclav Luks, Christian Thielemann, Reinhard Goebel oder Jos van Immerseel. Gastdirigate führten ihn außerdem zu zahlreichen Rundfunk-, Kammer- und Konzertchören. Erarbeitete u. a. mit der SWR Vokalensemble, Elblandphilharmonie Sachsen, El Perro Andaluz, Sinfonietta Dresden, MDR Rundfunkchor, dem Dresdner Barockorchester, Ensemble Art d’Echo, Ensemble Adapter, Ensemble Reflektion, dem Ensemble Iberoamericano sowie dem Ensemble MotoPerpetuo New York. Von 2016 bis 2020 leitete er zudem das Junges Ensemble Dresden,mit dem er zahlreiche Konzertreisen nach Georgien, in die Ukraine, nach Polen und Russland unternahm.
Olaf Katzer lehrt seitdem Wintersemester 2011/12 als Vertretungsprofessor für Chordirigieren an der Hochschule für Musik Dresden. Darüber hinaus gibt er seine Expertise weltweit an verschiedensten Musikhochschulen in Workshops und Meisterkursen weiter.
Auszeichnungen und Ehrungen
- 2019 Kunst-Förderpreis der Landeshauptstadt Dresden
- 2020 Preis der Hanna Johannes Arras-Stiftung für Kunst und Kultur
- 2022 Gustav-Wohlgemuth-Plakette des Sächsischen Chorverbands
- 2023 Sächsischer Lehrpreis des Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus
Ämter
- Vorsitzender KlangNetz Dresden (2018 – 2024)
- Vorsitzender des Kulturbeirates der Landeshauptstadt Dresden (2019 – 2024)
- Stellv. Mitglied im Landesbildungsrat Sachsen (seit 2023)
- Kultursenator im Sächsischen Kultursenat (seit 2024)
Mitgliedschaften
- Sächsische Akademie der Künste (SADK)
- Deutsche Gesellschaft Psychoanalyse und Musik (DGPM)
- Deutscher Hochschulverband (DHV)
- International Federation of Choral Music (IFCM)
About Me
AuditivVokal Dresden
Europa Chor Akademie Görlitz
Jugendchor Heidenau
Prof. Martin Maria Krüger
Prof. Dr. Maja Dshemuchadse
Prof. Dr. Dirk Baecker
Dr. Friedrich Hausen
Olaf Katzer, Künstlerische Leitung
Im November 2023 erhielt Olaf Katzer in Anerkennung seiner Tätigkeit an der Hochschule für Musik Dresden den Sächsischen Lehrpreis.
RIAS Kammerchor Berlin
Robot Orchestra der Logos Foundation
Olaf Katzer, Leitung
Deutsche Oper Berlin
AuditivVokal Dresden
Olaf Katzer, Dirigent
Im Rahmen des Heinrich Schütz Musikfestes
AuditivVokal Dresden
Olaf Katzer, Dirigent
Musiktheater nach einem Libretto von Christian Lehnert
Hanna Herfurtner, Sopran
Olivia Stahn, Sopran
AuditivVokal Dresden
Ensemble Adapter
Olaf Katzer, Dirigent
AuditivVokal Dresden
Olaf Katzer, Dirigent
Zu Gast beim Kirchenmusikfestival Schwäbisch-Gmünd
Calendar
Musikalische Leitung: Olaf Katzer
Werke von Eloain Lovis Hübner (UA), Peer Baierlein (UA), Amir Shpilman, Michael Praetorius, Jan Heinke sowie traditionelle Adventssätze
AuditivVokal Dresden, 12er Besetzung
Wolfgang Saus, Obertonsolist
Musikalische Leitung: Olaf Katzer
Werke von Eloain Lovis Hübner (UA), Peer Baierlein (UA), Amir Shpilman, Michael Praetorius, Jan Heinke sowie traditionelle Adventssätze
AuditivVokal Dresden, 12er Besetzung
Wolfgang Saus, Obertonsolist
Musikalische Leitung: Olaf Katzer
Werke von Eloain Lovis Hübner (UA), Peer Baierlein (UA), Amir Shpilman, Michael Praetorius, Jan Heinke sowie traditionelle Adventssätze
AuditivVokal Dresden, 12er Besetzung
Wolfgang Saus, Obertonsolist
Musikalische Pop-Art mit AuditivVokal Dresden
Künstlerische Konzeption: Olaf Katzer
Musikalische Assemblage aus:
„Unsre Heimat“ (FDJ-Lied) | „Du hast den Farbfilm vergessen“ (1974, Nina Hagen) | „Tanze mit mir in den Morgen“ (Gerhard Wendland, 1961) | „Wenn ein Mensch lebt“ (Puhdys, 1973) | Über sieben Brücken musst du gehen (Karat, 1978) | Sing mei Sachse sing (Jürgen Hart, 1979) | Raum-Collage verschiedener Lieder (u.a. Electra,Renft, Silly) | Ermutigung (Wolf Biermann, 1968)
Felix Mendelssohn-Bartholdy: "Wer nur den lieben Gott lässt walten"
Julius von Lorentz: "Was wir nicht wissen" (Uraufführung)
Giacomo Puccini: "Missa di gloria"
Hochschulchor und Solisten der Hochschule für Musik Dresden
Wolfgang Saus, Obertonsolist
Sinfonietta Dresden
Olaf Katzer, Dirigent
Eingerahmt von zwei bekannten geistlichen Werken von Felix Mendelssohn-Bartholdy („Wer nur den lieben Gott lässt walten“) und Giacomo Puccini („Missa di gloria“) wird bei dem diesjährigen Hochschulchorkonzert die Uraufführung „Was wir nicht wissen“ des schon vielfach ausgezeichneten Kompositionsstudenten Julius von Lorentz (Klasse: Stefan Prins, ManosTsangaris) erklingen. Dabei werden neben zahlreichen Solisten der Gesangsklassen der renommierte Obertonsolist und Klangforscher Wolfgang Saus zu erleben sein; die Sinfonietta Dresden hat dankenswerterweise für dieses Jahr den orchestralen Teil übernommen. „Was wir nicht wissen“ wird eine spannende Entdeckungsreise in alte und neue Klangwelten und lässt den Konzertsaal in ganz neuen Sphären eintauchen.
Ein immersives Konzerterlebnis auf der Suche nach dem Sinn und der Chance, etwas zu verändern in einer Welt des Schreckens. Inmitten eines von Klang- und Lichttechnologien geschaffenen Raums tauchen die Besucher:innen in einen berührenden Sog aus Text, Musik, Gesang und Bewegung.
BECOME CHOIR ist eine mutige Untersuchung der Möglichkeiten und Grenzen der Kunst und lädt dazu ein, über unsere Vergangenheit und Identität nachzudenken und zu sprechen. Auf seine ganz eigene Weise möchte BECOME CHOIR durch künstlerisches Handeln dem wachsenden Antisemitismus in Deutschland entgegentreten.
Der Philosoph und Komponist Theodor W. Adorno verkündete angesichts des Grauens von Auschwitz das Ende der Poesie. Hier setzt BECOME CHOIR an und stellt sich der Frage, ob und wie Kunst dennoch möglich sein kann. Inwieweit kann Kunst beispielsweise ein Medium für die menschliche Erfahrung historischer Traumata sein und zu Veränderungsprozessen beitragen?
Neben rituellen Trauergesängen wie dem Kaddisch, Psalmen und Ausschnitten aus Requien steht Paul Celans Todesfuge im Mittelpunkt dieses immersiven Konzerts, das durch die choreografische Umsetzung von Johannes Schropp eine körperliche Dimension erhält. Durch die Verbindung von traditionellen und zeitgenössischen Formen bietet das Konzert einen vielschichtigen und berührenden Einblick in die Komplexität der menschlichen Erfahrung. Das klangliche Spektrum erstreckt sich dabei von Alter und Neuer Musik bis hin zu Textrezitationen von Gedichten Paul Celans.
Wir können alle aufstehen und zu einem Chor werden – ein Chor gegen Gleichgültigkeit, Hass und das Gefühl der Ohnmacht!
„Memento. Stimme(n) des Gedenkens. Kulturelle Transformationen“ möchte durch eine immersive Konzertgestaltung einen spezifischen Beitrag dazu leisten, die Erinnerung an das unermessliche Leid der Shoah wachzuhalten. Dabei geht es um eine sensible und tiefe Auseinandersetzung mit Erfahrungen äußerster Gewalt, Demütigung und Entwürdigung. Inspiriert von den Überlegungen Theodor W. Adornos, dass die Kunst nicht imstande sei, dem unfassbaren historischen Geschehen gerecht zu werden, und dennoch stets dazu verpflichtet bleibe, stellen sich die Beteiligten der Herausforderung, eine angemessene Form der künstlerischen Bezugnahme zu suchen. Das Publikum erwartet ein anspruchsvolles Programm, das rituelle Trauergesänge wie das Kaddisch und Psalmenvertonungen aus der Renaissance zweifach kontrastiert – mit den experimentellen Ausdrucksformen von Vokalwerken zeitgenössischer Komponisten einerseits und der beschwörenden Kraft der Gedichte Paul Celans andererseits. Der Wechsel von Gesang und Rezitationen findet sich zusätzlich in eine aufwändige Bild-, Licht- und Raumchoreographie eingebettet, sodass sich das performative Geschehen auf mehreren Ebenen entfaltet und gleichsam physisch erfahrbar wird. Das Konzert ist als aktiver Beitrag zur lokalen Erinnerungskultur zu verstehen. Als Veranstaltungsstätte wurde deshalb mit dem Zentralwerk bewusst ein Ort des Gedenkareals Dresdner Norden gewählt.
Es ist der europaweit erste MBE-Bahnhof, der anlässlich der Biennale mitten in der Münchener Innenstadt eingerichtet wird. MBE ist die Abkürzung für „Maximum Broad Effekt“ (Maximale Breitenwirkung) und steht für vielfach anpassungsfähige Andock- und Abfertigungsverfahren, mit denen höchst unterschiedliche Fortbewegungsmittel des zukünftigen öffentlichen Stadtverkehrs bedient werden können. Eine einzigartige Innovation, die große Erwartungen weckt. Doch vor der Inbetriebnahme steht die Einweihung der neuen Station und es ist die Berliner Opernkompanie Novoflot, die die mehrtägigen Eröffnungsfeierlichkeiten des neuen Münchner Bahnhofs inszeniert. Unter dem Motto „The Gates are (nearly) open“ laden Novoflot und die Komponistin Du Yun alle Stadtbewohnerinnen und internationalen Gäste zur Erstbesichtigung der mit MBE-Technologie betriebenen Station ein, demonstriert die musikgesteuerte Energieversorgung, öffnet erstmals die „Feel well and easily moved“-Bereiche des Bahnhofs und präsentiert einige Protagonistinnen aus dem Management der neuen Münchner Sehenswürdigkeit.
Werke von Peer Baierlein (UA), Miranda Driessen (UA), Olivier Messiaen, Idin Samimi-Mofakham, Richard Röbel (UA), Bernat Vivancos sowie Volksliedern aus der Oberlausitz (im authentischen Oberlausitzer Dialekt)
Werke von Peer Baierlein (UA), Miranda Driessen (UA), Olivier Messiaen, Idin Samimi-Mofakham, Richard Röbel (UA), Bernat Vivancos sowie Volksliedern aus der Oberlausitz (im authentischen Oberlausitzer Dialekt)
Wie klingt Würde, Freiheit und Mitbestimmung?
Die 12 Vokalsolisten von AuditivVokal Dresden nehmen Sie mit auf eine inspirierende musikalische Reise durch die Grundrechte unseres Grundgesetzes, dessen 75jähriges Bestehen wir feiern. Erleben Sie musikalische Statements zur Meinungsfreiheit und Mitbestimmung, die mit klangvollen Werken kombiniert ein eigenes musikalisches Grundgesetz bilden.
Ein besonderer Höhepunkt des Abends sind neue Arrangements von heimatlichen Volksliedern aus der Oberlausitz, präsentiert im authentischen Oberlausitzer Dialekt. Lassen Sie sich von der Vielfalt und Tiefe dieser einzigartigen musikalischen Pretiosen begeistern!
Das Konzert findet statt in Kooperation mit der Stiftung Frauenkirche Dresden und wird gefördert von der Stiftung Kunst & Musik Dresden, der Kulturstiftung Sachsen sowie „So geht sächsisch“.
Musikalische Umrahmung des Walter-Bauer-Preises 2024
Walter Furrer: "Stimme aus dem Leunawerk" (1928 - Uraufführung posthum)
AuditivVokal Dresden, 6er Besetzung
Olaf Katzer, Leitung
Uraufführung von Kompositionen für Vokalensemble von Jakob Böttcher, Nina Perovic, Cya Bazzaz,Shadi Kassaee, Marina Lukashevich, Vincent Koch und für Soloinstrumente von Avenar Banföldi, Jacqueline Butzinger, Seong-Jin
AuditivVokal Dresden
Olaf Katzer, Musikalische Leitung
Kompositionen für Vokalensemble, u.a. von Eloain Lovis Hübner, Richard Röbel, Idin Samimi-Mofakham, John Cage, Carola Bauckholt, Friedrich Goldmann, Alberto Arroyo u.a.
AuditivVokal Dresden
Olaf Katzer, Musikalische Leitung
Luciano Berio
Sinfonia für acht Singstimmen und Orchester
auf Texte von Luciano Berio, Samuel Beckett und Claude Lévi-Strauss
Wolfgang Amadeus Mozart
Requiem KV 626
(Fassung Masato Suzuki)
Yomiuri Nippon Symphony Orchestra, Orchester
Joanne Lunn, Solo
Olivia Vermeulen, Alt
Nick Pritchard, Tenor
Dominik Wörner, Bass
RIAS Kammerchor Berlin (Einstudierung Berio: Olaf Katzer
Masato Suzuki, Dirigent
Mit Werken von Gerhard Stäbler (UA), Kunsu Shim, René C. Hirschfeld (UA) sowie weiteren Werken von Orlando di Lasso und Felix Mendelssohn Bartholdy
„Ein Schlüssel für eine friedliche Zukunft liegt in einem weiten Horizont.“
Mit diesen Worten deskoreanischen Malers Lee Ufan laden wir Sie herzlich ein, das neue Jahrmusikalisch einzuläuten – mit einem Konzert, das Horizonte erweitert und neue Perspektiven eröffnet.
AuditivVokal Dresden präsentiert mit Positive Spaces ein Neujahrskonzert voller Klangvielfalt und Inspiration. Gemeinsam mit den renommierten Gästen Gerhard Stäbler und Kunsu Shim sowie einer Uraufführung von René C. Hirschfeld begeben wir uns auf eine metamoderne Reise in musikalisches Neuland.
Durch die Verbindung von Werken Felix Mendelssohn Bartholdy mit zeitgenössischen Kompositionen entsteht eineinzigartig neuer Klangraum. Dieser lädt zu Jahresbeginn ein, über Themen wieHoffnung, Offenheit, Dialog und eine friedliches Jahr 2025 nachzudenken – und sie in der Musik zu erleben.
Seien Sie dabei und beginnen Sie das neue Jahr mit einem Konzert, das die Seele berührt und neue Horizonte öffnet.
Im Rahmen des „Museumscircle“-Begleitprogramms präsentiert AuditivVokal Dresden ein eigens für Chemnitz kuratiertes Konzert, das die Werke dreier außergewöhnlicher Komponisten – Heinrich Schütz, John Cage und Richard Röbel –in einen faszinierenden metamodernen Dialog bringt.
Heinrich Schütz, der legendäre sächsische Hofkapellmeister des 17. Jahrhunderts, verkörpert mit seiner „Geistlichen Chor-Musik 1648“ die Tiefe europäischer Musiktraditionen und die Verbindung von Glauben und Kunst. John Cage, der visionäre Avantgardist des 20. Jahrhunderts, kontrastiert mit seinen radikalen und spielerischen „Song Books“, inspiriert von östlicher Philosophie und der Idee von Freiheit und Individualität. Richard Röbel, ein junger Chemnitzer Komponist, schlägt die Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart, indem er die musikalischen Welten von Schütz und Cage in einem modernen Klanguniversum zusammenführt.
Dieses Konzert hebt Grenzen auf – zwischen Epochen, Religionen und Kulturen. Es ist ein Abend, der Spiritualität und künstlerische Innovation verschmilzt und dabei über Gemeinschaft und universelle Werte reflektiert. Chemnitz, alsKulturhauptstadt Europas, wird so zum Schauplatz eines einzigartigen musikalischen Brückenschlags.
Aller Augen warten auf dich Herre
Europäische Vertonungen des „Vater unser“
Zum 50. Jubiläum des Chorleiterseminars widmet sich derKurs „Geistliche Chormusik“ einem der weltweit bekanntesten Gebete des Christentums.Das „Vater unser“ wird dabei von acht verschiedenen Komponisten aus fünfverschiedenen europäischen Nationen und vier Jahrhunderten erarbeitet.
Werke von Heinrich Schütz, Franz Schubert,Giuseppe Verdi, Pjotr Iljitsch Tschaikowsky, Igor Strawinsky, Maurice Durufle, RolfLukowsky und Pēteris Vasks
Dozent: Olaf Katzer, Vertretungsprofessor fürChordirigieren an der Hochschule für Musik Dresden
50. Sächsisches Chorleitungsseminar
16. bis 21. Februar 2025 in Freiberg
Mitwirkung beim Sinfoniekonzert der Dresdner Philharmonie
Igor Strawinski
Le sacre du printemps Fassung 1947
György Ligeti
Lux aeterna für 16-stimmigen Chor a capella
Olivier Messiaen
O Sacrum Convivium für Chor a cappella
Claude Debussy
Sinfonische Suite aus der Oper „Pelléas et Melisande“, zusammengestellt von Jonathan Nott
AuditivVokal Dresden (Einstudierung: Olaf Katzer
Dresdner Philharmonie
Jonathan Nott, Dirigent
Luciano Berio
Sinfonia für acht Singstimmen und Orchester
auf Texte von Luciano Berio, Samuel Beckett und Claude Lévi-Strauss
und weitere Werke
Junge Deutsche Philharmonie, Orchester
Mitglieder des RIAS Kammerchor Berlin (Einstudierung: Olaf Katzer)
Richard Cox, Dirigent
Workshops bei Chorwelten 2025 des Sächsischen Musikrates
Werke von Kurt Schwitters, Arnold Schönberg, Julius von Lorentz (UA) u.a.
AuditivVokal Dresden
Ensemble Art´d Echo (Juliane Laake, Leitung)
Olaf Katzer, Dirigent
Werke von Reiko Füting,Heinrich Schütz, Malachias Siebenhaar u.a.
AuditivVokal Dresden, 10er Besetzung
Ensemble Art´d Echo (Juliane Laake, Leitung)
Olaf Katzer, Dirigent
Werke von Kurt Schwitters, Arnold Schönberg, Julius von Lorentz (UA) u.a.
AuditivVokal Dresden
Ensemble Art´d Echo (Juliane Laake, Leitung)
Olaf Katzer, Dirigent
Werke von Chengbi An (UA), Alberto Arroyo (UA), Ludwig van Beethoven und Felix Mendelssohn-Bartholdy
Solisten, Hochschulchor und Sinfonietta Dresden
Olaf Katzer, Dirigent
Werke von Philipp Dulichius, Richard Röbel (UA) u.a.
AuditivVokal Dresden
Olaf Katzer, Dirigent
Werke von Richard Röbel (UA), Paul-Heinz Dittrich, Philipp Dulichius, Annette Schneider (UA)
Werke von Richard Röbel (UA), Paul-Heinz Dittrich, Philipp Dulichius, Annette Schneider (UA)
Es ist vollbracht!
Musikalische Performance von Alberto Arroyo und Olaf Katzer
mit Musik von Monteverdi, Arroyo und Bach
AuditivVokal & Continuum XXI
Katharina Salden, Sopran
Ekaterina Gorynina, Viola da Gamba
Im Rahmen der Helmut-Lachenmann-Nacht an der Hochschule für Musik Dresden zum 90. Geburtstag des Komponisten
In der Unterkirche der Dresdner Frauenkirche entfaltet AuditivVokal Dresden am Samstag, 31. Januar 2026 ein außergewöhnliches Klangraumkonzert – über den menschlichen Glauben, den göttlichen Geist und die Gegenwärtigkeit unserer Existenz.
Von Ockeghem bis Shpilman spannt sich ein Bogen über Jahrhunderte, in dem Vergänglichkeit und Neubeginn, Tradition und klangliche Erneuerung einander durchdringen – Auszüge aus Johannes Ockeghems Requiem treten in Resonanz mit Werken von Mark Andre, Hans Zender und Helmut Lachenmann. Zwei Uraufführungen, Albert Breiers Lux aeterna und Amir Shpilmans Heilig ist das Leben, eröffnen neue Perspektiven auf Spiritualität und Existenz im Klang des 21. Jahrhunderts.
Mit religiösen Aphorismen von Friedrich Hausen
In Kooperation mit der Hochschule für Musik Dresden
📍Frauenkirche Dresden(Unterkirche)
🕰️ 31.Januar 2026, 19 Uhr
Anlässlich des Ersten Todestages von Gerhart Baum
Lesung aus dem Vermächtnis eines großen Liberalen
Eingeladen auf das Podium
Maryia Kalesnikava, Oppositionspolitikerin Belarus
Renate Liesmann-Baum
Moderation: Peter Ufer (Olaf Kische)
Musik
mit AuditivVokal, Leitung Olaf Katzer
- Sergej Newski, Madrigal
- Friedrich Goldmann, Duett in schwierigenZeiten,
- Georg Katzer, Humoristisches Terzett „O verzweifelter hyperkapitalistischer Mensch“
Veranstalter Friedenspreis Dresden – International PeacePrize
in Kooperation mit den Museen der Stadt Dresden (und demMDR)
Eintritt frei
Olaf Katzer zu Gast im DiskursKurs im Zentralwerk Dresden
Die Veranstaltung geht von der Bedrohung der Handlungsfähigkeit von Demokratien durch radikale Polarisierungen aus. Als Vorschlag eines „rettenden“ Umdenkens werden Konzepte einer neuen Strömung der „Metamoderne“ vorgestellt, die als vermittelnde und integrierende Reaktion auf einseitige Perspektiven einer absolutistischen „Moderne“ und einer kritischen „Postmoderne“ verstanden wird. Von Olaf Katzer, Leiter des Ensembles AuditivVokal und Friedrich Hausen, Philosoph präsentieren „metamoderne“ Konzepte und Perspektiven aus Kunst und Philosophie, praktische Anwendungen hinsichtlich polarisierender Themen und laden in die Diskussion ihrer Grenzen und vermittelnden Potenziale ein.
Eintritt frei
Solisten der Hochschule für Musik Dresden
Chor & Sinfonieorchester der Hochschule für Musik Dresden
Dirigent: Olaf Katzer
Programm:
Carl Maria von Weber: „Der erste Ton“ (1808)
Anton Webern: „Das Augenlicht“ op. 26 (1935)
Stefan Behrisch: „Europa“ (Uraufführung)
Anton Webern: „1. Kantate“ op.29 (1939)
Carl Maria von Weber: „Jubel-Kantate“ (1818)
Anlässlich des 200. Todestages widmet sich die Hochschule für Musik Dresden ihrem Namenspatron Carl Maria von Weber mit der Wiederentdeckung zweier nahezu vergessener chorsinfonischer Werke des Komponisten. Die selten aufgeführte melodramatische Kantate „Der erste Ton“(1808) und die feierliche „Jubel-Kantate“(1818) bilden den Rahmen für ein Programm, das Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft musikalisch miteinander verbindet. Ausgehend von der Frage nach den schöpferischen Kräften des Menschen, dem Ursprung von Musik und der künstlerischen Verarbeitung existenzieller Erfahrungen, treten diese Werke in einen spannenden Dialog mit zwei chorsinfonischen Miniaturen Anton Weberns, die mit ihrer klanglichen Dichte und strukturellen Klarheit zu den markantesten Kompositionen der Zweiten Wiener Schule zählen. Im Mittelpunkt des Abends steht die Uraufführung eines neuen Werkes von Stefan Behrisch, Professor für Komposition in Dresden. In zeitgenössischer, genreübergreifender Klangsprache reflektiert Behrisch die Konflikte unserer Zeit – und deren Überwindung: Einheit in Vielfalt. Anders ausgedrückt: „Europa“. Die „Jubel-Kantate“, deren Autograph seit 2020 in der SLUB Dresden bewahrt wird, erklingt erstmals seit über 150 Jahren wieder im Konzert.
Ein außergewöhnliches Konzerterlebnis erwartet das Publikum in der Klosterkirche: Lux Aeterna verbindet Solovioline, Vokalensemble, Elektronik und Videokunst zu einem immersiven Gesamtkunstwerk. Die Geigerin Miranda Cuckson, Auditiv Vokal unter Olaf Katzer und der Visual Artist Korvin Reich schaffen – nach einer Konzeption von C. René Hirschfeld und Korvin Reich - eine eindrucksvolle Fusion aus Klang und Bild.
Die Werke von C. René Hirschfeld (UA), Reiko Füting, Györgi Ligeti und Thomas Buchholz erklingen aus verschiedenen Richtungen, der Raum wird selbst zum Instrument und die Projektionen verwandeln die Kirche in eine wandelnde Licht- und Klanglandschaft. Das Finale, Hirschfelds Lux Aeterna für Violine, drei Chorgruppen und Elektronik, ist eigens auf die Architektur und Akustik des Raumes komponiert.
Zum 85. Geburtstag von Wilfried Jentzsch widmet sich dieses Porträtkonzert einem Komponisten, der wie kaum ein anderer Vokalklang, Elektronik und Bild zu synästhetischen Klangräumen verbindet. In Kooperation mit der Hochschule für Musik Dresden und der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden spannt das Programm einen weiten Bogen zwischen barocker Geistlichkeit und zeitgenössischer „Visual Music“.
Im Zentrum stehen Werke von Wilfried Jentzsch – darunter mehrere Uraufführungen. Choral in dreifach Lichtentfaltet aus einem modalen Kern eine vielschichtig transformierte Klangarchitektur. Mit Imago erklingt erstmals einbereits 1978 entstandenes, hochkomplexes Vokalwerk, das über Jahrzehnte aufseine Realisierung wartete. In Imaginäre Landschaft, Dreaming Man und Chant verschmelzen Stimme, Elektronik und Video zu audiovisuellen Kompositionen, in denen sich Klangfarbe und Farbe, Zeitfluss und Bewegung gegenseitig durchdringen.
Historische Resonanzräume eröffnen Werke von Heinrich Schütz sowie des sächsischen Kantors Samuel Seidel aus dem 17. Jahrhundert. Ihre geistlichen Kompositionen aus Renaissance und Frühbarock treten in einen lebendigen Dialog mit Jentzschs zeitgenössischer Tonsprache – zwischen „Paradies- und Lust-Gärtlein“ und digitaler Projektion.
Ergänzt wird das Programm durch Hiromi Ishiis audiovisuelle Arbeit When the Bells are rebuilt, die historische Quellen und rekonstruierte Glockenklänge in poetische Klangbilder übersetzt.
„Ins dreifach Licht“ lädt ein zu einer vielschichtigen Reise durch Zeiten, Stile und Medien – ein Konzert zwischen Tradition und Avantgarde, zwischengeistlichem Raum und imaginierter Landschaft.
Musikalische Leitung: Olaf Katzer
Werke von Eloain Lovis Hübner (UA), Peer Baierlein (UA), Amir Shpilman, Michael Praetorius, Jan Heinke sowie traditionelle Adventssätze
AuditivVokal Dresden, 12er Besetzung
Wolfgang Saus, Obertonsolist
Musikalische Leitung: Olaf Katzer
Werke von Eloain Lovis Hübner (UA), Peer Baierlein (UA), Amir Shpilman, Michael Praetorius, Jan Heinke sowie traditionelle Adventssätze
AuditivVokal Dresden, 12er Besetzung
Wolfgang Saus, Obertonsolist
Musikalische Leitung: Olaf Katzer
Werke von Eloain Lovis Hübner (UA), Peer Baierlein (UA), Amir Shpilman, Michael Praetorius, Jan Heinke sowie traditionelle Adventssätze
AuditivVokal Dresden, 12er Besetzung
Wolfgang Saus, Obertonsolist
Musikalische Pop-Art mit AuditivVokal Dresden
Künstlerische Konzeption: Olaf Katzer
Musikalische Assemblage aus:
„Unsre Heimat“ (FDJ-Lied) | „Du hast den Farbfilm vergessen“ (1974, Nina Hagen) | „Tanze mit mir in den Morgen“ (Gerhard Wendland, 1961) | „Wenn ein Mensch lebt“ (Puhdys, 1973) | Über sieben Brücken musst du gehen (Karat, 1978) | Sing mei Sachse sing (Jürgen Hart, 1979) | Raum-Collage verschiedener Lieder (u.a. Electra,Renft, Silly) | Ermutigung (Wolf Biermann, 1968)
Felix Mendelssohn-Bartholdy: "Wer nur den lieben Gott lässt walten"
Julius von Lorentz: "Was wir nicht wissen" (Uraufführung)
Giacomo Puccini: "Missa di gloria"
Hochschulchor und Solisten der Hochschule für Musik Dresden
Wolfgang Saus, Obertonsolist
Sinfonietta Dresden
Olaf Katzer, Dirigent
Eingerahmt von zwei bekannten geistlichen Werken von Felix Mendelssohn-Bartholdy („Wer nur den lieben Gott lässt walten“) und Giacomo Puccini („Missa di gloria“) wird bei dem diesjährigen Hochschulchorkonzert die Uraufführung „Was wir nicht wissen“ des schon vielfach ausgezeichneten Kompositionsstudenten Julius von Lorentz (Klasse: Stefan Prins, ManosTsangaris) erklingen. Dabei werden neben zahlreichen Solisten der Gesangsklassen der renommierte Obertonsolist und Klangforscher Wolfgang Saus zu erleben sein; die Sinfonietta Dresden hat dankenswerterweise für dieses Jahr den orchestralen Teil übernommen. „Was wir nicht wissen“ wird eine spannende Entdeckungsreise in alte und neue Klangwelten und lässt den Konzertsaal in ganz neuen Sphären eintauchen.
Ein immersives Konzerterlebnis auf der Suche nach dem Sinn und der Chance, etwas zu verändern in einer Welt des Schreckens. Inmitten eines von Klang- und Lichttechnologien geschaffenen Raums tauchen die Besucher:innen in einen berührenden Sog aus Text, Musik, Gesang und Bewegung.
BECOME CHOIR ist eine mutige Untersuchung der Möglichkeiten und Grenzen der Kunst und lädt dazu ein, über unsere Vergangenheit und Identität nachzudenken und zu sprechen. Auf seine ganz eigene Weise möchte BECOME CHOIR durch künstlerisches Handeln dem wachsenden Antisemitismus in Deutschland entgegentreten.
Der Philosoph und Komponist Theodor W. Adorno verkündete angesichts des Grauens von Auschwitz das Ende der Poesie. Hier setzt BECOME CHOIR an und stellt sich der Frage, ob und wie Kunst dennoch möglich sein kann. Inwieweit kann Kunst beispielsweise ein Medium für die menschliche Erfahrung historischer Traumata sein und zu Veränderungsprozessen beitragen?
Neben rituellen Trauergesängen wie dem Kaddisch, Psalmen und Ausschnitten aus Requien steht Paul Celans Todesfuge im Mittelpunkt dieses immersiven Konzerts, das durch die choreografische Umsetzung von Johannes Schropp eine körperliche Dimension erhält. Durch die Verbindung von traditionellen und zeitgenössischen Formen bietet das Konzert einen vielschichtigen und berührenden Einblick in die Komplexität der menschlichen Erfahrung. Das klangliche Spektrum erstreckt sich dabei von Alter und Neuer Musik bis hin zu Textrezitationen von Gedichten Paul Celans.
Wir können alle aufstehen und zu einem Chor werden – ein Chor gegen Gleichgültigkeit, Hass und das Gefühl der Ohnmacht!
„Memento. Stimme(n) des Gedenkens. Kulturelle Transformationen“ möchte durch eine immersive Konzertgestaltung einen spezifischen Beitrag dazu leisten, die Erinnerung an das unermessliche Leid der Shoah wachzuhalten. Dabei geht es um eine sensible und tiefe Auseinandersetzung mit Erfahrungen äußerster Gewalt, Demütigung und Entwürdigung. Inspiriert von den Überlegungen Theodor W. Adornos, dass die Kunst nicht imstande sei, dem unfassbaren historischen Geschehen gerecht zu werden, und dennoch stets dazu verpflichtet bleibe, stellen sich die Beteiligten der Herausforderung, eine angemessene Form der künstlerischen Bezugnahme zu suchen. Das Publikum erwartet ein anspruchsvolles Programm, das rituelle Trauergesänge wie das Kaddisch und Psalmenvertonungen aus der Renaissance zweifach kontrastiert – mit den experimentellen Ausdrucksformen von Vokalwerken zeitgenössischer Komponisten einerseits und der beschwörenden Kraft der Gedichte Paul Celans andererseits. Der Wechsel von Gesang und Rezitationen findet sich zusätzlich in eine aufwändige Bild-, Licht- und Raumchoreographie eingebettet, sodass sich das performative Geschehen auf mehreren Ebenen entfaltet und gleichsam physisch erfahrbar wird. Das Konzert ist als aktiver Beitrag zur lokalen Erinnerungskultur zu verstehen. Als Veranstaltungsstätte wurde deshalb mit dem Zentralwerk bewusst ein Ort des Gedenkareals Dresdner Norden gewählt.
Es ist der europaweit erste MBE-Bahnhof, der anlässlich der Biennale mitten in der Münchener Innenstadt eingerichtet wird. MBE ist die Abkürzung für „Maximum Broad Effekt“ (Maximale Breitenwirkung) und steht für vielfach anpassungsfähige Andock- und Abfertigungsverfahren, mit denen höchst unterschiedliche Fortbewegungsmittel des zukünftigen öffentlichen Stadtverkehrs bedient werden können. Eine einzigartige Innovation, die große Erwartungen weckt. Doch vor der Inbetriebnahme steht die Einweihung der neuen Station und es ist die Berliner Opernkompanie Novoflot, die die mehrtägigen Eröffnungsfeierlichkeiten des neuen Münchner Bahnhofs inszeniert. Unter dem Motto „The Gates are (nearly) open“ laden Novoflot und die Komponistin Du Yun alle Stadtbewohnerinnen und internationalen Gäste zur Erstbesichtigung der mit MBE-Technologie betriebenen Station ein, demonstriert die musikgesteuerte Energieversorgung, öffnet erstmals die „Feel well and easily moved“-Bereiche des Bahnhofs und präsentiert einige Protagonistinnen aus dem Management der neuen Münchner Sehenswürdigkeit.
Werke von Peer Baierlein (UA), Miranda Driessen (UA), Olivier Messiaen, Idin Samimi-Mofakham, Richard Röbel (UA), Bernat Vivancos sowie Volksliedern aus der Oberlausitz (im authentischen Oberlausitzer Dialekt)
Werke von Peer Baierlein (UA), Miranda Driessen (UA), Olivier Messiaen, Idin Samimi-Mofakham, Richard Röbel (UA), Bernat Vivancos sowie Volksliedern aus der Oberlausitz (im authentischen Oberlausitzer Dialekt)
Wie klingt Würde, Freiheit und Mitbestimmung?
Die 12 Vokalsolisten von AuditivVokal Dresden nehmen Sie mit auf eine inspirierende musikalische Reise durch die Grundrechte unseres Grundgesetzes, dessen 75jähriges Bestehen wir feiern. Erleben Sie musikalische Statements zur Meinungsfreiheit und Mitbestimmung, die mit klangvollen Werken kombiniert ein eigenes musikalisches Grundgesetz bilden.
Ein besonderer Höhepunkt des Abends sind neue Arrangements von heimatlichen Volksliedern aus der Oberlausitz, präsentiert im authentischen Oberlausitzer Dialekt. Lassen Sie sich von der Vielfalt und Tiefe dieser einzigartigen musikalischen Pretiosen begeistern!
Das Konzert findet statt in Kooperation mit der Stiftung Frauenkirche Dresden und wird gefördert von der Stiftung Kunst & Musik Dresden, der Kulturstiftung Sachsen sowie „So geht sächsisch“.
Musikalische Umrahmung des Walter-Bauer-Preises 2024
Walter Furrer: "Stimme aus dem Leunawerk" (1928 - Uraufführung posthum)
AuditivVokal Dresden, 6er Besetzung
Olaf Katzer, Leitung
Uraufführung von Kompositionen für Vokalensemble von Jakob Böttcher, Nina Perovic, Cya Bazzaz,Shadi Kassaee, Marina Lukashevich, Vincent Koch und für Soloinstrumente von Avenar Banföldi, Jacqueline Butzinger, Seong-Jin
AuditivVokal Dresden
Olaf Katzer, Musikalische Leitung
Kompositionen für Vokalensemble, u.a. von Eloain Lovis Hübner, Richard Röbel, Idin Samimi-Mofakham, John Cage, Carola Bauckholt, Friedrich Goldmann, Alberto Arroyo u.a.
AuditivVokal Dresden
Olaf Katzer, Musikalische Leitung
Luciano Berio
Sinfonia für acht Singstimmen und Orchester
auf Texte von Luciano Berio, Samuel Beckett und Claude Lévi-Strauss
Wolfgang Amadeus Mozart
Requiem KV 626
(Fassung Masato Suzuki)
Yomiuri Nippon Symphony Orchestra, Orchester
Joanne Lunn, Solo
Olivia Vermeulen, Alt
Nick Pritchard, Tenor
Dominik Wörner, Bass
RIAS Kammerchor Berlin (Einstudierung Berio: Olaf Katzer
Masato Suzuki, Dirigent
Mit Werken von Gerhard Stäbler (UA), Kunsu Shim, René C. Hirschfeld (UA) sowie weiteren Werken von Orlando di Lasso und Felix Mendelssohn Bartholdy
„Ein Schlüssel für eine friedliche Zukunft liegt in einem weiten Horizont.“
Mit diesen Worten deskoreanischen Malers Lee Ufan laden wir Sie herzlich ein, das neue Jahrmusikalisch einzuläuten – mit einem Konzert, das Horizonte erweitert und neue Perspektiven eröffnet.
AuditivVokal Dresden präsentiert mit Positive Spaces ein Neujahrskonzert voller Klangvielfalt und Inspiration. Gemeinsam mit den renommierten Gästen Gerhard Stäbler und Kunsu Shim sowie einer Uraufführung von René C. Hirschfeld begeben wir uns auf eine metamoderne Reise in musikalisches Neuland.
Durch die Verbindung von Werken Felix Mendelssohn Bartholdy mit zeitgenössischen Kompositionen entsteht eineinzigartig neuer Klangraum. Dieser lädt zu Jahresbeginn ein, über Themen wieHoffnung, Offenheit, Dialog und eine friedliches Jahr 2025 nachzudenken – und sie in der Musik zu erleben.
Seien Sie dabei und beginnen Sie das neue Jahr mit einem Konzert, das die Seele berührt und neue Horizonte öffnet.
Im Rahmen des „Museumscircle“-Begleitprogramms präsentiert AuditivVokal Dresden ein eigens für Chemnitz kuratiertes Konzert, das die Werke dreier außergewöhnlicher Komponisten – Heinrich Schütz, John Cage und Richard Röbel –in einen faszinierenden metamodernen Dialog bringt.
Heinrich Schütz, der legendäre sächsische Hofkapellmeister des 17. Jahrhunderts, verkörpert mit seiner „Geistlichen Chor-Musik 1648“ die Tiefe europäischer Musiktraditionen und die Verbindung von Glauben und Kunst. John Cage, der visionäre Avantgardist des 20. Jahrhunderts, kontrastiert mit seinen radikalen und spielerischen „Song Books“, inspiriert von östlicher Philosophie und der Idee von Freiheit und Individualität. Richard Röbel, ein junger Chemnitzer Komponist, schlägt die Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart, indem er die musikalischen Welten von Schütz und Cage in einem modernen Klanguniversum zusammenführt.
Dieses Konzert hebt Grenzen auf – zwischen Epochen, Religionen und Kulturen. Es ist ein Abend, der Spiritualität und künstlerische Innovation verschmilzt und dabei über Gemeinschaft und universelle Werte reflektiert. Chemnitz, alsKulturhauptstadt Europas, wird so zum Schauplatz eines einzigartigen musikalischen Brückenschlags.
Aller Augen warten auf dich Herre
Europäische Vertonungen des „Vater unser“
Zum 50. Jubiläum des Chorleiterseminars widmet sich derKurs „Geistliche Chormusik“ einem der weltweit bekanntesten Gebete des Christentums.Das „Vater unser“ wird dabei von acht verschiedenen Komponisten aus fünfverschiedenen europäischen Nationen und vier Jahrhunderten erarbeitet.
Werke von Heinrich Schütz, Franz Schubert,Giuseppe Verdi, Pjotr Iljitsch Tschaikowsky, Igor Strawinsky, Maurice Durufle, RolfLukowsky und Pēteris Vasks
Dozent: Olaf Katzer, Vertretungsprofessor fürChordirigieren an der Hochschule für Musik Dresden
50. Sächsisches Chorleitungsseminar
16. bis 21. Februar 2025 in Freiberg
Mitwirkung beim Sinfoniekonzert der Dresdner Philharmonie
Igor Strawinski
Le sacre du printemps Fassung 1947
György Ligeti
Lux aeterna für 16-stimmigen Chor a capella
Olivier Messiaen
O Sacrum Convivium für Chor a cappella
Claude Debussy
Sinfonische Suite aus der Oper „Pelléas et Melisande“, zusammengestellt von Jonathan Nott
AuditivVokal Dresden (Einstudierung: Olaf Katzer
Dresdner Philharmonie
Jonathan Nott, Dirigent
Luciano Berio
Sinfonia für acht Singstimmen und Orchester
auf Texte von Luciano Berio, Samuel Beckett und Claude Lévi-Strauss
und weitere Werke
Junge Deutsche Philharmonie, Orchester
Mitglieder des RIAS Kammerchor Berlin (Einstudierung: Olaf Katzer)
Richard Cox, Dirigent
Workshops bei Chorwelten 2025 des Sächsischen Musikrates
Werke von Kurt Schwitters, Arnold Schönberg, Julius von Lorentz (UA) u.a.
AuditivVokal Dresden
Ensemble Art´d Echo (Juliane Laake, Leitung)
Olaf Katzer, Dirigent
Werke von Reiko Füting,Heinrich Schütz, Malachias Siebenhaar u.a.
AuditivVokal Dresden, 10er Besetzung
Ensemble Art´d Echo (Juliane Laake, Leitung)
Olaf Katzer, Dirigent
Werke von Kurt Schwitters, Arnold Schönberg, Julius von Lorentz (UA) u.a.
AuditivVokal Dresden
Ensemble Art´d Echo (Juliane Laake, Leitung)
Olaf Katzer, Dirigent
Werke von Chengbi An (UA), Alberto Arroyo (UA), Ludwig van Beethoven und Felix Mendelssohn-Bartholdy
Solisten, Hochschulchor und Sinfonietta Dresden
Olaf Katzer, Dirigent
Werke von Philipp Dulichius, Richard Röbel (UA) u.a.
AuditivVokal Dresden
Olaf Katzer, Dirigent
Werke von Richard Röbel (UA), Paul-Heinz Dittrich, Philipp Dulichius, Annette Schneider (UA)
Werke von Richard Röbel (UA), Paul-Heinz Dittrich, Philipp Dulichius, Annette Schneider (UA)
Es ist vollbracht!
Musikalische Performance von Alberto Arroyo und Olaf Katzer
mit Musik von Monteverdi, Arroyo und Bach
AuditivVokal & Continuum XXI
Katharina Salden, Sopran
Ekaterina Gorynina, Viola da Gamba
Im Rahmen der Helmut-Lachenmann-Nacht an der Hochschule für Musik Dresden zum 90. Geburtstag des Komponisten
In der Unterkirche der Dresdner Frauenkirche entfaltet AuditivVokal Dresden am Samstag, 31. Januar 2026 ein außergewöhnliches Klangraumkonzert – über den menschlichen Glauben, den göttlichen Geist und die Gegenwärtigkeit unserer Existenz.
Von Ockeghem bis Shpilman spannt sich ein Bogen über Jahrhunderte, in dem Vergänglichkeit und Neubeginn, Tradition und klangliche Erneuerung einander durchdringen – Auszüge aus Johannes Ockeghems Requiem treten in Resonanz mit Werken von Mark Andre, Hans Zender und Helmut Lachenmann. Zwei Uraufführungen, Albert Breiers Lux aeterna und Amir Shpilmans Heilig ist das Leben, eröffnen neue Perspektiven auf Spiritualität und Existenz im Klang des 21. Jahrhunderts.
Mit religiösen Aphorismen von Friedrich Hausen
In Kooperation mit der Hochschule für Musik Dresden
📍Frauenkirche Dresden(Unterkirche)
🕰️ 31.Januar 2026, 19 Uhr
Anlässlich des Ersten Todestages von Gerhart Baum
Lesung aus dem Vermächtnis eines großen Liberalen
Eingeladen auf das Podium
Maryia Kalesnikava, Oppositionspolitikerin Belarus
Renate Liesmann-Baum
Moderation: Peter Ufer (Olaf Kische)
Musik
mit AuditivVokal, Leitung Olaf Katzer
- Sergej Newski, Madrigal
- Friedrich Goldmann, Duett in schwierigenZeiten,
- Georg Katzer, Humoristisches Terzett „O verzweifelter hyperkapitalistischer Mensch“
Veranstalter Friedenspreis Dresden – International PeacePrize
in Kooperation mit den Museen der Stadt Dresden (und demMDR)
Eintritt frei
Olaf Katzer zu Gast im DiskursKurs im Zentralwerk Dresden
Die Veranstaltung geht von der Bedrohung der Handlungsfähigkeit von Demokratien durch radikale Polarisierungen aus. Als Vorschlag eines „rettenden“ Umdenkens werden Konzepte einer neuen Strömung der „Metamoderne“ vorgestellt, die als vermittelnde und integrierende Reaktion auf einseitige Perspektiven einer absolutistischen „Moderne“ und einer kritischen „Postmoderne“ verstanden wird. Von Olaf Katzer, Leiter des Ensembles AuditivVokal und Friedrich Hausen, Philosoph präsentieren „metamoderne“ Konzepte und Perspektiven aus Kunst und Philosophie, praktische Anwendungen hinsichtlich polarisierender Themen und laden in die Diskussion ihrer Grenzen und vermittelnden Potenziale ein.
Eintritt frei
Solisten der Hochschule für Musik Dresden
Chor & Sinfonieorchester der Hochschule für Musik Dresden
Dirigent: Olaf Katzer
Programm:
Carl Maria von Weber: „Der erste Ton“ (1808)
Anton Webern: „Das Augenlicht“ op. 26 (1935)
Stefan Behrisch: „Europa“ (Uraufführung)
Anton Webern: „1. Kantate“ op.29 (1939)
Carl Maria von Weber: „Jubel-Kantate“ (1818)
Anlässlich des 200. Todestages widmet sich die Hochschule für Musik Dresden ihrem Namenspatron Carl Maria von Weber mit der Wiederentdeckung zweier nahezu vergessener chorsinfonischer Werke des Komponisten. Die selten aufgeführte melodramatische Kantate „Der erste Ton“(1808) und die feierliche „Jubel-Kantate“(1818) bilden den Rahmen für ein Programm, das Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft musikalisch miteinander verbindet. Ausgehend von der Frage nach den schöpferischen Kräften des Menschen, dem Ursprung von Musik und der künstlerischen Verarbeitung existenzieller Erfahrungen, treten diese Werke in einen spannenden Dialog mit zwei chorsinfonischen Miniaturen Anton Weberns, die mit ihrer klanglichen Dichte und strukturellen Klarheit zu den markantesten Kompositionen der Zweiten Wiener Schule zählen. Im Mittelpunkt des Abends steht die Uraufführung eines neuen Werkes von Stefan Behrisch, Professor für Komposition in Dresden. In zeitgenössischer, genreübergreifender Klangsprache reflektiert Behrisch die Konflikte unserer Zeit – und deren Überwindung: Einheit in Vielfalt. Anders ausgedrückt: „Europa“. Die „Jubel-Kantate“, deren Autograph seit 2020 in der SLUB Dresden bewahrt wird, erklingt erstmals seit über 150 Jahren wieder im Konzert.
Ein außergewöhnliches Konzerterlebnis erwartet das Publikum in der Klosterkirche: Lux Aeterna verbindet Solovioline, Vokalensemble, Elektronik und Videokunst zu einem immersiven Gesamtkunstwerk. Die Geigerin Miranda Cuckson, Auditiv Vokal unter Olaf Katzer und der Visual Artist Korvin Reich schaffen – nach einer Konzeption von C. René Hirschfeld und Korvin Reich - eine eindrucksvolle Fusion aus Klang und Bild.
Die Werke von C. René Hirschfeld (UA), Reiko Füting, Györgi Ligeti und Thomas Buchholz erklingen aus verschiedenen Richtungen, der Raum wird selbst zum Instrument und die Projektionen verwandeln die Kirche in eine wandelnde Licht- und Klanglandschaft. Das Finale, Hirschfelds Lux Aeterna für Violine, drei Chorgruppen und Elektronik, ist eigens auf die Architektur und Akustik des Raumes komponiert.
Zum 85. Geburtstag von Wilfried Jentzsch widmet sich dieses Porträtkonzert einem Komponisten, der wie kaum ein anderer Vokalklang, Elektronik und Bild zu synästhetischen Klangräumen verbindet. In Kooperation mit der Hochschule für Musik Dresden und der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden spannt das Programm einen weiten Bogen zwischen barocker Geistlichkeit und zeitgenössischer „Visual Music“.
Im Zentrum stehen Werke von Wilfried Jentzsch – darunter mehrere Uraufführungen. Choral in dreifach Lichtentfaltet aus einem modalen Kern eine vielschichtig transformierte Klangarchitektur. Mit Imago erklingt erstmals einbereits 1978 entstandenes, hochkomplexes Vokalwerk, das über Jahrzehnte aufseine Realisierung wartete. In Imaginäre Landschaft, Dreaming Man und Chant verschmelzen Stimme, Elektronik und Video zu audiovisuellen Kompositionen, in denen sich Klangfarbe und Farbe, Zeitfluss und Bewegung gegenseitig durchdringen.
Historische Resonanzräume eröffnen Werke von Heinrich Schütz sowie des sächsischen Kantors Samuel Seidel aus dem 17. Jahrhundert. Ihre geistlichen Kompositionen aus Renaissance und Frühbarock treten in einen lebendigen Dialog mit Jentzschs zeitgenössischer Tonsprache – zwischen „Paradies- und Lust-Gärtlein“ und digitaler Projektion.
Ergänzt wird das Programm durch Hiromi Ishiis audiovisuelle Arbeit When the Bells are rebuilt, die historische Quellen und rekonstruierte Glockenklänge in poetische Klangbilder übersetzt.
„Ins dreifach Licht“ lädt ein zu einer vielschichtigen Reise durch Zeiten, Stile und Medien – ein Konzert zwischen Tradition und Avantgarde, zwischengeistlichem Raum und imaginierter Landschaft.